Lanthan hebt das Bewusstsein auf eine Ebene oberhalb von uns, von wo aus wir die eigenen Gedanken, das Sein und Handlungen betrachten können, als würden wir aus einem Flugzeugfester schauen.

Lanthan bringt das Wesen in Resonanz mit sich selbst, ohne Ablenkung, ohne Flucht.

Lanthan bringt Erdung nach unten und Klarheit nach oben, verweilt auf dieser vertikalen Achse, stellt den Menschen in eine Linie. 
Auf dieser Linie wirkt es sanft, weniger insistierend als Osmium, Iridium oder Rhodium. Es ist mild und unaufdringlich und dennoch eins der wichtigsten und wirkreichsten Kolloide in dieser Reihe von 64 Elementen, die auf dieser Feinstoffseite beschrieben werden. Lanthan ist ein stiller Lehrer. 


Es markiert den Anfang der Lanthanoiden-Reihe, öffnet die Tür in eine verborgene Welt. Damit trägt es oft den Charakter einer Einladung zur Metaebene, zum Bewusstwerden, dass es noch eine Ebene darüber gibt. 

Die ist aber  nicht in dem Sinne spirituell, wie es bei den meisten Platinmetallen der Fall sein mag, und trotzdem nicht irdisch, in einer Art, die sich schwer beschreiben lässt, wenn man Lanthan nicht probiert hat. Der Unterschied zwischen Iridium-artiger Spiritualität und lanthanoider "Über-Schwebung" mag ähnlich wie der Unterschied zwischen Neptun und Uranus sein. Beide sind überweltlich, doch könnte der zweite technischer sein, neuer, nüchterner, schöpferischer.


Lanthan bewirkt eine Art mentale Reinwaschung, "entstrickt" emotional, verschafft Übersicht, das Beobachten des Beobachters. 

Es hat eine Bindegliedfunktion – sowohl chemisch als auch geistig.


Medizinisch

  • Messbar beruhigt es Überregung in Nervenzellen, dämpft Kontraktion in der Muskulatur, wirkt also entspannend und ausgleichend.
  • Es wirkt leicht sedativ, stabilisierend, nicht stimulierend.
  • Lagert sich wie Calcium in den Knochen ein und könnte ein Hemmfaktor beim Knochenabbau sein. 


Die Metasicht

Lanthan ist eins der wichtigsten Kolloide für geistige Besinnung und Entwicklung überhaupt. Manchmal wirkt die Entfernung zu sich selbst groß, wenn man die eigenen Gedanken sieht, sich quasi von oben zuschaut. Man kommt sich dann wie ein Schauspieler seiner selbst vor. Man kann die eigene Rolle sehen, die Absurdität in dieser so genannten Identität gefangen zu sein, auf bestimmte Art zu reagieren, Handlungen zu begehen, zu denken. Man sieht sich selbst auf einer Bühne.

Zunächst mag man den Regisseur oder Drehbuchautor nicht kennen. Doch ihn sollte man suchen. Wenn man mit ihm Kontakt bekommt, bedeutete das Veränderung und Freiheit und einen Schritt weiter zu sein.


Eigene subjektive Erfahrungen

Herzfließen nach vorne. Mein Kopf bewegt sich (gefühlt) in der selben Rolle nach vorne, wie eine Walze, sehr angenehm und klärend. Ich merke es im Unterkiefer, unter der Schädeldecke und auf dem Brustbein, ansonsten im Oberkörper ab dem Herzen nach oben, viel in der Kehle, auch im Rückenmark. Es ist eine Einspitzigkeit, indem sich alles zu einer Linie (vertikal) im Körper zusammenzieht, konzentriert. Ein angenehmes Konzentrationsmittel.

Ich habe das Gefühl, ich weiß, was zu tun ist, leichtes Lächeln entsteht. Mein rechtes Ohr geht auf. Es scheint ein Mittel zu sein, das Traumata bewältigt.


Jetzt nach 5 Minuten auch im Steißbein nach oben ziehend,

Im Gesicht entspanne ich mich, kann loslassen, bis zum Herz ein Gefühl des Urvertrauens.

Es bringt auf eine Metaebene der Selbstbeobachtung, so dass man sich weniger verstrickt.


Geistig/ spirituell

  • unterstützt eine innere Distanz, ohne Abspaltung. Man kann Gefühle wahrnehmen, aber von außen betrachten.
  • es bringt oft eine klare, nicht-wertende Wachheit. Keine Euphorie, eher wie ein ruhiges Licht.
  • es gibt Berichte über besserer Mustererkennung – nicht als intellektuelle Analyse, sondern als intuitives „Erkennen, was zusammengehört“.
  • Es wirkt aufs Halschakra und kann Kommunikationsblockaden lösen und verhilft zu einer klaren Sprache. 
  • erleichtert, die Distanz zum eigenen Denken zu halten, ohne abzuschalten, was für Meditationssitzungen eine gute Ausgangslage ist.


In Unterscheidung zu anderen Lanthanoiden

Lanthan ist der Eingang zu den anderen Lanthanoiden, ein Türöffner und Initiator. Man wird dann leichter zugänglich für die anderen Lanthanoiden, die oft subtiler oder feiner sind.  

Während viele Lanthanoide in sehr feine „Seitenschwingungen“ gehen (parallele Dimensionen, subtile Informationen), bleibt Lanthan zentriert auf der vertikalen Achse → Erdung unten, Klarheit oben


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